Freitag, 17. Januar 2014

THE CANARY HOT SPOT- January 15- 21- 2014


CANARY ISLANDS- ISLAS CANARIAS- KANARISCHE INSELN

^background image by wikicommonsBerthold Werner/ TEIDE Volcano Caldera/ Teneriffe/Islas Canarias

Januar 15- 21- 2014

letztes Beben(Kanarische Inseln ( IGN):
Bebenmap( El Hierro)
BLOG/ Startseite
Seitenzahl: 02
NEU: Ereigniskarte/ event map von El Hierro
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letzte Bebenaufzeichnungen bei El Hierro/ Kanarische Inseln / latest significant quake events near El Hierro (IGN):

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KURIOSES: Das Rätsel um den SEISMOGRAPHEN VON TENERIFFE:

...Entweder war es ein Geschenk oder ein Wunder, eine Art technischer Selbstheilungsprozess : Der seit 11. Dezember 13 defekte Seismograph auf Teneriffe funktioniert seit dem 17. Januar 2014 wieder und zeichnet genauso schöne Graphen wie die der anderen Inseln! Kein Witz. und das gerade jetzt wo seit gestern die Tremors auf allen Inseln merklich nachließen. Es gab auch eine Meldung dazu auf AVCAN/ facebook, dass jetzt ein Seismograph und Spectrogramm online verfügbar wäre. Todo bien!? Ja, der Fortschritt macht eben auch vor Teneriff
fa nicht Halt!   Tja die Technik, da muss man immer genau hinsehen.  Macht manchmal was sie will!  Zumindest tut das die Website von IGN, wo man sich leicht verguckt. Beim Klicken auf die Anzeige für  La Palma erscheint z. B. der Graph von Gran Canaria (und umgekehrt). Oder wie heute Nachmittag : Da erschien beim Anklicken desselben Menüs so eine Art Momentaufnahme von Jan 17/ 5- 6 Uhr (siehe unten), wo sich die Tremoranzeige dann entsprechend weitet. Die Website zumindest stellt  normalerweise jeweils einen vollen Tag mit  24 Stunden dar und fängt danach wieder einen neues Bild an.

Das Bild unten wurde von der ISS aufgenommen, fand sich auf der AVCAN facebook Seite am 13 Jan. und  war zuerst überschrieben mit "volcanic currents" (=vulkanische Strömungen).Was immer (zuerst) damit gemeint war: Der Titel wurde kurz darauf wieder entfernt.

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useful links/ nützliche Links:
 
El Hierro Blogspot
Facebook Seite der AVCAN
IGN (Spain) Serie El Hierro




Mnt Teide ( Teneriffe)




El Golfo ( El Hierro)



 
Fataga ( Gran Canaria)


 
San Cristóbal de La Laguna in 1880 (Tenerife) 


 
Caldera de Taburiente National Park (La Palma). 


 
Garajonay (La Gomera)



JANUAR 18- 19 2014 

Letzte feststellbare Aktivitäten (Quellen: IGN, MODVOLC):

Nur noch etwa alle zwei Tage  sendet "El Discreto" derzeit noch irgendwelche Zeichen seiner Existenz zur Oberfläche. Zeichen, die man durchaus weiter ernst nehmen sollte. Der 1.9 Erdstoß am 18.1. ereignete sich in etwa 10 km Entfernung  südöstlich vor der Küste von El Hierro/ La Pinar-  also in etwa dort wo (ich zumindest)den hot spot- die Mantelplume selbst vermuten würde. Ein weiterer Erdstoß wurde gemessen am 19.1 . Die Tremors besonders auf den Inseln La Gomera,  Cran Canaria, Fuerteventura und Lanzerote, aber  auch Teneriffa stiegen am 19. Januar  morgens auf einmal wieder an, nahmen im Laufe Tages weiter zu und sind inzwischen stärker als in den Tagen nach dem 7./8. Januar. Die kompetente Seite  earthquake report.com  schliesst aus, dass sie von äußeren Quellen wie Wellen, oder aber dem immer noch andauernden Erdbebenschwarm bei Puerto Rico hervorgerufen werden.  Auch auf  El Hierro und la Palma stiegen die Tremors an  an, sind dort aber weiter relativ am Schwächsten.


< tremors- 20140119 (La Gomera)



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erste Fassung ( teilkorrigiert):Ungewöhnlich daran ist nur die Tiefe von geschätzten 90 km ( was schon innerhalb des äußeren Erdmantels ist). Die Tremorsignale hatten zwar in den vergangenen Tagen auf allen Inseln nachgelassen, sind aber weiter auf allen Inseln messbar . Am schwächsten sind sie weiterhin  auf El Hierro und La Palma . Der neue Seismograph auf  Tenerifa zeigt an, dass auch der Tremor auf  Teneriffa - zur Zeit zumindest- dort eher schwächer ist als  auf den benachbarten Inseln. Relativ am stärksten waren die Tremorsignale  heute morgen auf La Gomera, Gran Canaria,  Lanzerote und Fuerteventura. In der Zeit, während  ich dieses update schrieb ( ich brauche leider immer ewig, um alles zu formulieren, und dann  auch noch die Tipp und Grammatikfehler halbwegs zu beseitigen) haben sich die Tremorsignale aber wieder  (und das auf alle Inseln) jeweils etwas verstärkt.
Es ist also wohl noch zu früh,  um "endgültig" (ein "endgültig" gibt es aber eh nicht)  Entwarnung zu geben.  Es kann sich- was ja geradezu typisch für den Atlantik ist-  also alles von Stunde zu Stunde ändern...


Hier noch das letzte Wärmebild von MODVOLC :(gefunden und kopiert am 19.1. 2014):



Ich kopiere die Bilder einmal  pro Woche um sie vergleichen zu können: An der noch weiter vorhanden Wärmesignatur der einzelnen Inseln hat sich seit letzter Woche ( 12.1.) nichts Wesentliches verändert: ( es steht das Datum des 19.1.2014 darüber,aber nicht genau wann dieses Wärmebild genau erstellt wurde, gewöhnlich wird es 1 mal alle 7 Tage aktualisiert), Sollte sich eine Veränderung zeigen, werde ich es hier posten.).An der Oberfläche tat sich ja bisher nichts, ( weshalb der Vulkan auch- entsprechend international gültiger Kriterien- bisher keine gelbe Warnstufe bekam)  Auf der Hochebene El Pinar, Isora bis in das nördliche Erese  wollen Anwohner bzw Besucher in der Zeit vom 7.- 10. Januar 2014 allerdings eine "seltsame Veränderung der Luft", sowie Gerüche von Kohlenwasserstoffen , "Bleichmittel" ( was immer das sein mag vielleicht Chlor?) angeblich  aber auch von Schwefel sowie ein merklichen Zittern des Bodens, wahrgenommen haben-  so berichtete der El Hierro blog. bezugnehmend auf einige Postings die man auf der Facebookseite von AVCAN fand. 
 Ein offizielle Überprüfung und Bestätigung dieser wohl gerne eher gleich als " zu vage"  oder auch als zu als "zu geringfügig" abtgetanen  Wahrnehmungen - welche aber auf eine ersten Aktivität  an der Oberfläche hindeuten würden - scheint es dazu bisher nicht zu geben . Ich will demnächst trotzdem  eine Ereigniskarte- zuerst mal von El Hierro  erstellen, wo ich solche Berichte eintragen werde. Natürlich muss dabei auch immer ein Quelle genannt werden.

Zum Vergleich hier die aktuelle Aufnahme des Vulkans Pacaya in Guatemala, der allerdings aufgrund einer seit 8.1. 2014 andauernden   Eruptionsphase auch eine entsprechend starke Wärmeentwicklung aufweist. Auch dort erwärmt sich damit gleich der ganze ( tifeer gelegene ) Gebirgszug um die drei aktiven Vulkane Santa Maria, Fuego und Pacaya herum :


-Aktivitätsupdate/ Ende-
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Alle Beben seit Beginn der neuen Aktivität Ende Dezember 2013 kamen in etwa aus der Tiefe von 10- 12 km,  von dort also,  wo der Magma aufstieg im "Eldiscreto bei seiner letzten Aktivätsphase im März 2013 nach ca 2- 3 Wochen zu einem  Halt gekommen war..  Dort - in etwa 10- 12 km Tiefe muss sich aber auch irgendeine Barriere befinden, denn auch dieses Mal kam die Magma- zumindest  unter El Hierro-  nicht viel höher als eben bis in diese Tiefe von 10- 12 km. ( Ich vermute mal  in dieser Tiefe befinden sich alte  Verzweigungen der Mantelplume zu größeren Hohlräumen oder Magmakammern unter oder bei den einzelnen Inseln. Sind diese groß genug ,braucht es natürlich auch entsprechende Mengen an Magma um diese zu füllen. Alles, was das Vulkansystem der kanaren betrifft,  war bis 2011 mehr oder weniger noch reine Theorie. Alles seither aber offenbar auch. Sollte es die mit 8 km Durchmesser eher sehr große Magmakammer irgendwo unter oder zwischen den Inseln geben ( von der El Hierro blogspot berichtete) , so könnte die reine Masse der Magma, bzw allein die Auftriebskraft,  die, wenn sich diese Kammer gefüllt hat auf  die Magma am oberen Ende der  Kammer wirkt , dafür sorgen,  dass sich diese dann recht schnell durch die verbliebene Gesteinsschicht schmilzt und dann - vermischt mit Gasen- möglicherweise in einem explosiven Ereignis- und das mehr oder weniger " irgendwo" - ( wo es halt auf den geringsten Widerstand trifft) einen Weg an die Oberfläche bahnt. 
   
 Bereits   im März 2013, wo die Bebensignale  zuerst aus ca. 20- 40 km kamen, danach aus immer geringeren Tiefen , stieg die Magma (zumindest unter El Hierro) nicht höher als diese 10- 12 km . Circa nach einem Monat - also im April 2013- wurde die Aktivitätsphase offiziell wieder für beendet erklärt. Dass Magma von dort vermutlich  noch einige Zeit weiter in Hohlräume unter den anderen Inseln floss bzw dort langsam erkaltete , zeigen eben diese Tremorsignale die nach dem März 2013 noch Monate später auftraten, dabei ähnlich aussahen wie jetzt  aber insgesamt  nicht so intensiv waren  wie jetzt. (Quellen IGN).

.  Diese seismischen Erschütterungen  gelten bei den  Experten  als Signale, dass Magma aufsteigt, wobei sie auf  Hindernisse trifft , wie z. B.  vermutlich ausgehärteten Magma der letzten Aktivität 2011.  Der letzte gesicherte  Bericht über eine Aktivität bei El Hierro soll- so die USGS - übrigens aus dem  500 v. Christus stammen.
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Einmal aus dem Erdmantel aufgestiegende Magma kann ja  nicht mehr in den Erdmantel zurück. Auch dehnt sich speziell diese Magma  aus den Tiefen des Erdmantels infolge des Druck-/ Gravitations -unterschiedes stark aus (wobei sie auch heisser wird). Solange die Aktivität und der Nachschub aus dem Erdmantel weiter besteht , hat diese Magma also nur einen Weg: den  nach oben. und ein Ausbruch in irgendeiner Form wird um somit um so wahrscheinlicher wie sicher, je  höher die Magma im Laufe einzelner Aktivitätsphasen weiter nach oben steigt. Darin- d. h in den Gesetzen der Gravitation (=Schwerkraft) liegt auch die Erklärung, weshalb  es diese Magma schafft ,die ganze Insel ( ca 20 cm seit März 2013) anzuheben. 

Etwas Ähnliches. also eine "Inflation"  geschah 2012 übrigens auch auf der Insel Santorin in der griechischen Ägäis (und war damals den meisten Medien auch nicht eine Zeile wert) . Etwa 20 cm hob die aus dem  Hotspot nahe der Insel aufsteigende Magma die Insel Santorin  (von der nach der minoischen Explosion ca 1.500 v. Chr. eh nur noch  eine sichelförmige Formation übrig ist )an , bis sich die Magma nach ca 2- 3  Monaten  unterseeisch irgendwo in der Nähe der Insel einen Weg durch die Erdkruste  bahnte und sich mehrere Millionen Kubikmeter Lava  in der Nähe der Insel ins Meer ergossen .Oben auf der Insel bekam man davon so gut wie nichts mit und auch das Touristen business lief in dieser Zeit weiter " as usual".
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Als Mantelplume wird der  Kanal bezeichnet, durch den bei einem Hotspot ("heißer Punkt")  - anders als bei  den meisten Vulkanen-  Magma DIREKT aus den Tiefen des Erdmantels nach oben steigt, bzw steigen kann . Dies geschieht-  in unbekannten und unregelmäßigen  Zeiträumen.- jedenfalls immer dann, wenn die Hitze im Erdmantel aus Gründen, die ich jetzt in diesem Post  nicht weiter ergründen möchte  zunimmt, das Magma im äußeren Erdmantel praktisch "überkocht"  und dann über die verschiedenen  Mantelplumen, die sich auf die gesamte Erdoberfläche verteilen und  da wie notwendige Ventile wirken  bezeichnet , nach oben steigt. Der letzre "Rülpser vom 18.1.. kam aber aus einer Tiefe von geschätzten 90 km (also aus dem Erdmantel selbst). Dazu dürften Geologen am ehesten etwas sagen können!.Ich muss das erstmal passen.
Vale! Lasst es Euch gutgehen! Bis zum nächsten update!

update- JANUAR 16/ 17 2014

Alles vorbei denkt man wieder mal. Doch bereits um 2 Uhr morgens des 16. Eneros hatte sich El discreto ( für viele sicher inzwischen auch so etwas wie das" Monster aus der Tiefe" so auch  eine spanische Zeitung  2011) doch nochmals (oder "schon wieder"?)  gemeldet: Mit einem 2.0 Erdstoß ( oder sollte man witzelnd sagen: "Rülpser"?)aus 10 km Tiefe Der Wert 10 km wird allerdings oft auch genommen wenn man sich nicht sicher ist.

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update- JANUARY 16- 17 2014

Die Intensität der Tremorsignale  auf den Seismographen  der Inseln La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria sowie Fuerteventura und Lanzerote hat deutlich nachgelassen . Auf den Inseln El Hierro und La Palma blieb es bei der bereits geringen Intensität der vergangenen Tage.  Dies kann man sicher als gutes Zeichen werten. Ich werde  die Situation jedoch weiter beobachten.  Und wie ein Wunder scheint nun auch der Seismograph von Teneriffa auf einmal (das erste Mal seit 11. Dezember 2013) zu funktionieren  oder wurde im Laufe des 16. Januar  ersetzt. 
Der Erdbebenschwarm nahe Puerto Rico dauert weiter an bzw hat sich am 16.1 2014 wieder intensiviert, was wiederum zeigt das zwischen dem Erdbebenschwarm im Golf von Mexiko und den Tremors auf den Kanaren wohl KEIN Zusammenhang bestand. (nur nebenbei erwähnt: auch der Erdbebenschwarm am südlichen San Andreas Graben hält weiter an  und  erreichte mit einem kurzen - nur 5 Sekunden dauernden- jedoch deutlich spürbaren Erdstoß von M 4.4 unter Fontana/Region  Los Angeles am  15. Januar seinen bisherigen Höhepunkt.(ein genauer Bericht mit Video dazu findet sich auf auf der Website der NBC/ California).

Man darf somit wohl annehmen, dass  der Tremor auf den Kanaren tatsächlich von Magma herrührte die  (wie man auf den Seismographen zwischen 11 und 14. Januar ja direkt verfolgen  konnte) - in den Tagen nach den ersten Aktivitäten nahe El Hierro- von El Hierro ausgehend- offenbar  nacheinander von einer Insel zur anderen kroch.  Zuerst hatten die Seismographen von La Gomera  und Teneriffa darauf in Form dieses Tremors ausgeschlagen (den genauen  Zeitpunkt wann das geschah habe ich allerdings nicht genau verfolgt) Am  12. Januar  entstand das selbe Tremorsignal ja dann auch auf Gran Canaria  und fand sich nur knapp einen Tag später- also ab dem 13. 1.-  auch auf den Seismographen der äußersten  Inseln Lanzerote und Fuerteventura. 
 Dort ist der Tremor zwar noch etwas stärker, hat aber auch bereits nachgelassen. Wie und wo sich die Magma dabei genau verteilte - ob es da jeweils Magmakammern unter den Inseln gibt oder sich dabei  eine Art Blase unter der Kanarensandbank gebildet hat - ist nicht genau bekannt. Von öffentlicher Seite wurde die Angelegenheit eh nur (und zunehmend) mit "größtmöglichem Schweigen"  begleitet. In den letzten Jahren hatte die Anzahl der Besucher der Kanaren -so die Statistiken- deutlich nachgelassen, was aber wenn,  dann nicht  alleine am " El discreto" liegen mag, sondern auch  einigen- ich sage mal "Wetter- und Temperaturanomalien" die in den letzten Jahren eigentlich weltweit verstärkt auftraten und  auf den Kanaren nur eine (gemessen an  dem dortigen " Normalverhältnissen")  spezifische Erscheinungsform haben. Es gab in den letzten Jahren dort vermehrt Sommer mit Temperaturen von bis zu 40 Grad mit einhergehenden Trockenphasen ( eine klares Zeichen für eine Anomalie des Golfstromes) , infolge derer es dann auch leider wieder zu einigen Großbränden kam Der bisher  wohl stärkste ereignete sich  2012 im Valle Gran Rey , ausgehend von einem im darüberliegenden Garajonay aufgrund langer Trockenheit entstandenen Waldbrand. Ein Bekannter der dort lebt und zweimal im Jahr hier in BRD arbeitet- erzählte mir erst, welche Ausmaße "das Ganze" wirklich in etwa hatte ( siehe auch weiter unten in diesem update  unter: "Wetteranomalien")
 Steigt also weiter keine Magma aus der Mantelplume nach oben, kann man die aktuelle Krise wohl als beendet betrachten . Bis zur nächsten Krise , wie auch alle Experten gleich immer wieder betonen. Da  sich speziell die Hotspot Magma ( infolge des Gravitations- / Druckunterschiedes) stark ausdehnt wenn sie aus der Tiefe von mehr  als 40 km und mehr nach oben aufsteigt , kann sie danach nicht mehr in den Erdmantel  zurück.  Die Magma die sich  nun bereits unter allen Insel angesammelt hat , wird somit aushärten und bei der nächsten Krise als Ausgangspunkt dienen. Kommt es also in nächster Zeit zu einer erneuten Aktivität aus dem Erdmantel und einem damit verbundenen Magmaustrittt  über Mantelplumen, rückt ein Oberflächen austritt immer näher und wird irgendwann auch unausweichlich.
Wird sich  eine solche neue erneute Aktivität ereignen, wird aufsteigende Magma   zwar  zuerst wohl auf Widerstand treffen,  müsste aber -um dann  letztendlich an die Oberfläche zu gelangen eine  vorhandenen bzw  neu entstandenen  Magmabarriere  dabei aber -theoretisch gesehen- auch nur  an einer Stelle aufschmelzen oder durchbrechen . Damit bleibt es wohl weiter schwierig , vorauszusagen, wo und vor allem auch WIE  dies stattfinden wird..Ein Ausbruch in der nähe der Mantelplume bei El Hierro wo sich somit der relative geringste Widerstand  anzunehmen ist, erscheint damit wieder als das wahrscheinlichste Szenario einer möglichen Fortsetzung  der Aktivität am Kanarenhotspot.
In einem Filmbericht über die Aleuten, einer Inselreihe die sich westlich von der Halbinsel Alaska ( ca. 180° Längengrad) bis zur russischen Halbinsel Kamchatka erstreckt , sagte ein von den dortigen indianischen Ureinwohnern abstammender Anwohner eines jeder teils mächtigen Vulkane die über "Ventile" verfügen, wo sich entstehender Druck abbauen kann , und oft nur eine leichte "phreatische" ( auf Wasserdampf beruhende) Aktivität auf geringem Niveau zeigen, dazu richtigerweise, " er fürchte den Vulkan nicht, wenn er aktiv ist,  Ich fürchte ihn wenn er auf einmal ruhig wird." 
Eine Faustregel, die man gerade beim kanarischen hot spot nie vergessen sollte ( solange sich eine messbare Aktivität im Untergurnd zeigt)
Ich werde Sie hier auf dem Laufenden halten, sollte sich an der Situation etwas ändern.

ZUM THEMA WETTERANOMALIEN

Hier noch  zwei interessante Graphiken von Messergebnissen der geostationären GOES bzw POES Satelliten der NASA. Der erste stellt die einmal pro Monat gerasterten Oberflächentemperaturen ( zum Zwecke der Auffindung sogenannter "Anomalien" dar und zeigte auf  letzten /aktuell veröffentlichten globalen Karte für  Dezember eine Temperaturanomalie, wie sie seit 2013 verstärkt auftrat, und in diesem Jahr oft wetterbestimmend wurde:
Oberflächen Temperaturanomalie im Dezember 2013  (Quelle: NASA Earth Observatory)
vergleiche dazu: Oberflächen Temperaturanomalie im Mai 2013  (Quelle: NASA Earth Observatory)
verantwortlich dafür sind. so bestätigte es 2013 erstmals auch die NASA- Elektronen welche sich nach sogenannten SEPs ( solaren Protonenstürmen) infolge eines "Ladungsausgleichs" über dem Nordpol ansammeln .Die nach einer SEP entstehende zusätzlich positiv geladene Komponente des Erdmagnetfeld zieht diese E. aus dem interplanetaren Sonnenmagnetfeld bzw dem Sonnenwind an.  Elektronen als subatomare Teilchen wie auch  Protonen bewegen sich  entlang der Feldlinien des  irdischen Magnetfeldes . Die Energie dieser  hochenergetischen Elektronen wandelt sich dann  im Bereich des Nordpoles ( wo sie vermutlich auch in die Erde eindringen bzw sozusagen um den Erdkern rotieren) sowohl  in der Atmosphäre wie auch auf der Oberfläche und dem Meeres in Wärmeenergie um . Ein Effekt der so stark werden kann, dass es um den NordPol immer wieder wärmer ist als südlicheren Regionen, Der folglich geringere Temperaturunterschied zwischen Equator und Nordpol führt dann zu Störungen (vorrüberghende Verlangsamung) der Meeeresströmungen (> Golfstromes). der Temeraturausgleich zwischen Nord und Süd verlagert sich in Folge davon in die Atmosphäre und führt zu jenen Wetterlagen mit zirkumpolaren strömungen die dann u A jede Menge Feuchtigkeit ins südlichere Europa schaufeln. Wie auch immer man damit verbundene Koinzidenzen bewerten mag: 
Ene solche "Elektronenakkumulation ( Ansammlung") folgt ja vorrausgehenden SEPs - solaren Protonenstürmen, wie sie gerade im 11 Jahre ( maximum)  des 11 Jahres Sonnenfleckenzyklus vermehrt auftreten, aber erst 2005 von der NASA das erste Mal als " neu Art von Sonnenstiurm" in Zusammenhang mit der Sonenaktivität gebrahct wurden Es gibt keine Theorien darüber wie sie entstehen. Meine eigene Theorie  ist;: es sind die Sonnenflecken selbst, welche ja auch der Sonnenoberfläche meist noch " wachsen" irgendwann werden sie zu groß  und/ oder aber s dringen dadurch immer weiter in die Sonnenkorona ein bis sie von den dabei immer stärker werdenden magnetischen Kräften der Sonnen sozusagen in "alle Einzelteile"zerrissen werden .
 ( die alte bzw herkömmliche Theorie geht davon aus, es handelt sich bei Sonnenflecken um Brocken aus hochdichter und schwerer Materie die vermutlich nur aus Protonen, ggf auch noch Neutronen bestehen.. Es gibt aber auch andere Meinungen darüber) 
Gerade am / Januar 2007 ereignete sich aus der Sonnenfleckenregion 11944 /43 die wohl stärkste erdgerichtete SEP seit ca  7 Jahren/ oder mehr. (Daten werden nur dann "gesammelt",  wenn SEPs mehr als 10 pfu erreichen, was bei der NOAA space weather abteilung dann bisher als Alarmgrenze  für sateiten usw gilt ) die irdischen auswirkungen hat die NASA erstmals im Herbst 2013 eingeräumt)
die SEP vom 7.1. 2014 erreichte aber knapp 1000, pfu (=  100- 1.000 stärker als die meisten SEPs) Die protonen schlagen dann immer (unter entsprechender Wärmeentwicklung) auf dem Südpol ein und dringen von dort  auch weiter . Soviel ist inzwischen mehr oder weniger  von der Fachwelt wie dem MPI München  bestätigt .in den Erdkern vor. Dieses Mal  war der impact so stark dass sich die Wärmeeffekte auch am Nordpol zeigten.
Die "integralen protonen sind inzwischen ( seit 14. 1.) wieder auf Normalwerte gesunken. der darauffolgende  Elektronenanstieg hat bereits ( wieder) messbar. der integrale Elektronenfluss wird vorausssichtlich am 18. 1000. pfu überschreiten, die Grenze wo die NOAA dann einen S1 Sonnensturmwarnung herausgibt,. Der elektronen Flux  dürfte dieses mal- analog zum vorausgehenden und mit knapp über 1000 pfu überaus starken bis extremen Protonereignis in den nächsten Tagen dann weiter zu Rekordwerten von 10.000- > 100.000 pfu ansteigen.
Auf meiner Homepage finden sie eine Dokumentation mit  ( fast) täglich aktualisierten Berichten über Sonnenaktivität und mehr oder weniger koinzidente terrestrisch Ereignissen. Dazu sind einige Daten und auch Begriffe aus der Physik notwendig , die nicht jedem gleich geläufig sind , Klicken Sie hier ( alien-homepage/ solar and terrestrial blog) um mehr zu erfahren oder der  Dokumentation folgen.
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update- JANUARY 15- 2014

Die meisten Experten betrachten die vulkanische Krise" als beendet. Unklar bliebt, was das Zittern auf den Seismographen - nunmehr fast aller Inseln verursacht. der Seismograph auf Teneriffa ist seit 11 Dec "fuerra de servicio", zeichnet zwar auf, aber irgendwie unterbrochen bzw. farbenverkehrt. Während die meisten Neugierigen seit Beginn der neuen Aktivität am 22 Dezember 2013 immer nur El Hierro beobachteten, bzw auf stärkere Erdstöße warteten , fiel manchen die sich bei IGN auch die Graphen der anderen Inseln ansahen, schon im Dezember auf dass das sogenannte "Tremorsignal" dort am stärksten ist Erdbeben im Bereich eines Vulkansystemes gelten eher als Anzeichen einer BEVORSTEHENDEN Oberflächenaktivität , weil sich dabei Magma und heiße Gase ihren Weg durch Widerstände oder auch stärkere Magmaasammlungen frühere Aktivitäten bahnen. Tremors ( Zittern") hingegen werden meist als die Effekte sich bewegender heissen Magma verstanden, können druchaus aber andere Ursachen haben . Obwohl der Seismograph auf Tenerife seit 11 Dezember irgendwie nur so halb funktioniert ( AVCAN teilte dazu über Facebook mit, " das sei in der Tat ein großes Problem für sie") kann man deutliche Ausschläge zumindest noch klar darauf erkennen und dass diese permanent über den Stärken der anderen Inseln liegen . Was sie genau zu bedeuten haben, dazu hat sich die Fachwelt zumindest noch nicht geäußert... Dieses Tremorsignal war wie die letzten Tage ( 12- 14.) auf El Hierro und La Palma, weiter am geringsten. In La Palma taucht nun aber auch ein zusätzliches schwaches Signal auf: El Hierro La Palma stieg aber seit dem 12 auch auf Gran Canaria an und ist seit dem 13., nun auch auf den Seismographen von Lanzerote und Fuerteventura zu finden: Was man wohl als eine " Verdichtung von Tremors" bezeichnen könnte, findet sich sit dem 11. 1. (vorher hatte ich sie mir allerdings auch nicht angesehen) ebenso auf dem Seismographen von La Gomera,das bisher ein eher schwaches Signal hatte:
La Gomera
Danach ( seit dem 12.1.) fanden sich diese stärkere Tremorsignale übrigens auch erst auf Gran Canaria: Gran Canaria und treten nunmehr seit dem 14.1. auch auf Fuerteventura und Lanzerote auf. Auf Lanzerote und Fuerteventura blieben sie der Stärke nach seither in in etwa gleich Lanzerote Fuerteventura Auf El Hierro sind die Ausschläge eh seit Tagen am geringsten Ich habe zwar bei AVCAN`s Facebookseite nachgefragt bekam aber (noch) keine Antwort. das der starkle Erdbebenschwarm vor Puerto Rico diese Signale erzeugt (e), kann man ausschließen, da dieser Erdbebenschwarm am 14 so gut wie aufgehört hat, die seismischen Tremors ( wie leider aber auch die Störungen des Gerätes selbst) aber gerade heute auf Teneriffa heute offenbar sogar noch zunahmen: Teneriffa ^seimisches Signal Teneriffe- Januar 15- 2014 Der defekte Seismograph auf Teneriffa (wohl die Software) zeichnet auch weiterhin als einziger immer wieder erkennbare STÄRKE (bzw. die relativ stärksten) Ausschläge- Mehr gibts für heute nicht zu berichten. Der "El discreto" macht seinem Namen weiter alle Ehre .Ich habe ihm noch den Beinamen Socrates gegeben " Ich weiß nur, dass ich NICHT weiß was du machst" Ich melde mich mit einem neuen update, sollte sich eine neue Entwicklung abzeichnen ----- ---------
(BBC/ 20111204)Canary Island volcano: A new island in the making?

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